„Ein wahrer Schatz der Rhön“

Datum des Artikels 24.06.2016

Europaabgeordneter Thomas Mann und MIT-Fulda besuchen Förstina Sprudel

Als vorbildliches Unternehmen, das seiner regionalen und sozialen Verantwortung gerecht wird, hat der Europaabgeordnete Thomas Mann die Firma Förstina Sprudel bei einem gemeinsamen Besuch mit der Mittelstandsvereinigung (MIT) bezeichnet. Es sei nicht selbstverständlich, dass ein Unternehmen ausnahmslos darauf Wert lege, dass die gesamte Wertschöpfung in der Region Fulda bleibe. Begrüßenswert sei außerdem das Engagement der Firma in über 150 Schulen sowie die Unterstützung vieler sozialer Projekte, wie z.B. im Antoniusheim in Fulda, so der Europaparlamentarier.

MIT KV Fulda bei FÖRSTINA in Lütter
Förstina- Marketingleiter Peter Seufert erläuterte den Besuchern unter anderem den Firmengrundsatz, ausschließlich in Mehrwegflaschen zu produzieren. Auch aus ökologischen Gründen wolle man bewusst ein Gegengewicht zu den zahlreichen Getränkeherstellern schaffen, die ihre Produkte in Einwegflaschen anbieten. Profiteure dieses wenig ökologischen Systems seien in erster Linie die Discounter, so Seufert. Förstina vertreibe seine Produkte ausschließlich in ausgewählten Getränke- und Supermärkten, die ihren Schwerpunkt auf Mehrwegprodukte legten, erläuterte der Marketingleiter.
Mit auf den Weg nach Brüssel hat der Europaabgeordnete auch einige politische Themen genommen, die die Firma Förstina beschäftigen. So bemängele man beispielsweise den Wegfall der Zieldefinition für ökologisch vorteilhafte Verpackungen im Kreislaufwirtschaftsgesetz 2016. Weiterhin sei nicht nachvollziehbar, warum Mineralwasser nach wie vor mit 19 % besteuert werde, wogegen z.B. Städte und Gemeinden für die Veräußerung von Trinkwasser lediglich einen Mehrwertsteuersatz von 7 % veranschlagen würden.
Auch selbst wenn nicht alle angesprochenen Themen in den Zuständigkeitsbereich der Europäischen Union fallen, versprach Thomas Mann, diese an den entsprechenden Stellen vorzubringen.
MIT-Kreisgeschäftsführer und Vorsitzender der Eichenzeller Gemeindevertretung Edwin Balzter lobte den steten Einsatz von Thomas Mann für die Interessen der mittelständischen Wirtschaft. Exemplarisch nannte er die Verhinderung der von der Kommission
geplanten Verpflichtung für Unternehmen, sich sozial zu
engagieren. Gegen soziale Verantwortung sei nichts einzuwenden,
jedoch müsse diese freiwillig bleiben. Für viele mittelständische
Unternehmen wäre bei einer verpflichtenden Corporate
SocialResponsibility (CSR) der bürokratische Aufwand viel zu
hoch, erläuterte der MIT-Geschäftsführer. „Hier war es Thomas
Mann, der rechtzeitig gegengesteuert hat. Er hat schon sehr viel
für uns erreicht. Wir freuen uns, einen solchen Partner an unserer
Seite zu wissen“, so Balzter abschließend.